Jiang Zhuoer: MicroStrategy deutet an, dass sie in Zukunft weiterhin Coins verkaufen werden, um Zinsen zu zahlen, aber das Unternehmen hat kein Risiko einer Zwangsliquidation durch Hebelwirkung.
BlockBeats berichtete am 18. Juni, dass Jiang Zhuoer, Gründer des Mining-Pools B.TOP, einen Kommentar zu MicroStrategy veröffentlichte unter dem Titel „Seine BTC-Reserven können 32 Jahre Dividenden zahlen“. In seinem Beitrag erklärte er, dass MSTR (MicroStrategy) 55 Milliarden US-Dollar in BTC hält und jährlich lediglich 1,7 Milliarden US-Dollar STRC-Dividenden zahlen muss. Durch den Verkauf von BTC könne das Unternehmen 32 Jahre lang Dividenden zahlen.
Es ist zu beachten, dass STRC Vorzugsaktien sind und keine Anleihen, daher besteht keine Rückzahlungspflicht. MSTR hat somit kein Risiko einer Zwangsliquidation des Hebels und wird auch nicht unfähig sein, Dividenden zu zahlen. Allerdings ist STRC derzeit stark von seinem Ankerwert abgekommen und eine Refinanzierung ist nicht mehr möglich. Obwohl MSTR in den letzten beiden Wochen BTC gekauft hat, wurde dies nur durch die Ausgabe von Stammaktien finanziert und kann nicht immer so durchgeführt werden.
Diese Information signalisiert dem Markt, dass man sich in Zukunft nicht wundern sollte, wenn das Unternehmen BTC verkauft, um Dividenden zu zahlen. Zwar ist die verkaufte Menge im Verhältnis zum gesamten BTC-Markt nicht groß, aber der Vertrauensverlust am Markt wird erheblich sein, da MSTR erstmals beginne, tatsächlich Coins zu verkaufen. Nicht jeder weiß, dass STRC Aktien und keine Anleihen sind und MSTR daher nicht das Risiko einer Zwangsliquidation trägt. Viele werden Angst haben, dass „die große MSTR-Bombe am Tiefpunkt des Bärenmarkts explodieren könnte“.
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