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Das deutsche Institut IMK senkt die Wachstumsprognosen für dieses und nächstes Jahr, Energiekrise ist Hauptgrund.

Das deutsche Institut IMK senkt die Wachstumsprognosen für dieses und nächstes Jahr, Energiekrise ist Hauptgrund.

汇通财经汇通财经2026/06/18 06:26
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(1) Das Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) erklärte, dass das Wirtschaftswachstum Deutschlands in diesem und dem nächsten Jahr aufgrund der durch den Iran-Krieg ausgelösten Energiepreisschocks, die Konsum und Investitionen hemmen, unter den bisherigen Erwartungen liegen wird. (2) Das IMK erwartet für 2026 ein BIP-Wachstum von 0,6 % und für 2027 ein Wachstum von 0,9 %, was gegenüber der Prognose vom März einer Senkung um 0,3 bzw. 0,7 Prozentpunkte entspricht. Die Prognose geht davon aus, dass der Konflikt nicht weiter eskaliert und der Transport durch die Straße von Hormus später in diesem Jahr wieder normalisiert wird. (3) Der Direktor des IMK erklärte, der wirtschaftliche Schaden sei zwar erheblich, bleibe aber beherrschbar, solange der Konflikt nicht monatelang andauere. Für 2026 wird eine durchschnittliche Inflationsrate von 2,8 % erwartet (2027 ein Rückgang auf 2,3 %); der Anstieg der Energiepreise werde den Konsum zwar belasten, aber höhere öffentliche Investitionen dürften das Wachstum im kommenden Jahr stützen. Das Institut forderte die Europäische Zentralbank auf, starke Zinserhöhungen zu vermeiden, und erklärte, dass eine durch die Geldpolitik verursachte Rezession nicht zur Problemlösung beiträgt, sofern der Energiepreisschock nur vorübergehend ist.
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