Südkoreanischer Spitzenbeamter warnt: Der „Wohlstandseffekt“ der Chipindustrie könnte zu einer Überhitzung des Immobilienmarkts führen
BlockBeats News, 22. Juni – Laut Bloomberg erklärte Kang Young-sun, Leiter des Policy Office des südkoreanischen Präsidenten, dass politische Entscheidungsträger darauf achten müssten, wie der durch den chipgetriebenen Wohlstand in Südkorea geschaffene Reichtum auf eine breitere wirtschaftliche Sphäre übertragen werde, und warnte, dass historische Erfahrungen zeigten, dass überschüssige Liquidität häufig in den Immobilienmarkt fließt.
Er wies darauf hin, dass durch den globalen KI-Boom die Gewinne der südkoreanischen Halbleiterindustrie stark angestiegen sind, was dazu geführt hat, dass Südkoreas nominales Wirtschaftswachstum das schnellste Tempo seit über zwanzig Jahren erreicht hat. Trotz insgesamt außergewöhnlich starker Wachstumsdaten haben viele gewöhnliche Haushalte und kleine Unternehmen bislang nicht wirklich von dieser Runde der Wachstumsdividenden profitiert.
Dieser politische Beamte betonte, dass die aktuelle südkoreanische Wirtschaft eine deutliche strukturelle Differenzierung aufweise: Auf der einen Seite erwirtschaften die KI- und Chipindustrien enorme Gewinne; auf der anderen Seite spüren die Bewohner und kleinen Unternehmen der Realwirtschaft immer noch nur begrenzt positive Effekte. Daher müsse die südkoreanische Regierung den Geldfluss genau überwachen, um zu verhindern, dass übermäßiger neu geschaffener Reichtum und Liquidität in den Immobilienmarkt strömen, die Immobilienpreise in die Höhe treiben und neue finanzielle Risiken aufbauen.
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