Ausverkauf bei Alphabet: Wovor hat der Markt eigentlich Angst?
Am 22. Juni zum Börsenschluss erreichte Micron ein neues Allzeithoch, während Alphabet 256 Milliarden Dollar an Marktkapitalisierung verlor.
Interessanterweise ist das Geld, das den Cashflow von Alphabet unter Druck gesetzt und den Aktienkurs von Micron in die Höhe getrieben hat, ein und dasselbe Geld.
Noch interessanter ist, dass Alphabet gerade den stärksten Quartalsbericht der letzten zwei Jahre vorgelegt hat – ein Umsatzplus von 22 %, ein Gewinnanstieg von 30 % und ein Wachstum des Cloud-Geschäfts um 63 % – was eigentlich für steigende Kurse sprechen würde. Am 18. Mai lag der Kurs sogar noch auf einem Allzeithoch von 408 Dollar. Doch in den 72 Stunden vor dem Ausverkauf passierte etwas, das zwar scheinbar nichts mit dem Geschäftsbericht zu tun hatte, aber dennoch genau den empfindlichsten Nerv des Marktes traf.
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