JPMorgan: Gold steht kurzfristig unter Druck, könnte aber in der zweiten Hälfte des Jahres 2026 4.500 US-Dollar erreichen
BlockBeats News, 4. Juli, JPMorgan Chase & Co. erklärte, dass der Goldpreis kurzfristig durch eine schwächere Nachfrage begrenzt sein könnte und voraussichtlich in einem Seitwärtsbereich bleibt. Ausschlaggebend sind die abnehmende Kaufkraft in den wichtigsten Nachfragebereichen sowie die erneute Sensibilität von Gold gegenüber Veränderungen der realen Zinssätze, was weitere Preissteigerungen möglicherweise hemmt.
Das Institut behält jedoch eine optimistische Einschätzung für den mittel- bis langfristigen Zeitraum bei. Es wird erwartet, dass Gold in der zweiten Hälfte des Jahres 2026 schrittweise ansteigt, mit einem Durchschnittspreis von etwa 4300 US-Dollar pro Unze im dritten Quartal und einem Anstieg auf rund 4500 US-Dollar pro Unze im vierten Quartal.
Mit Blick auf 2027 geht JPMorgan Chase & Co. davon aus, dass der Goldpreis seine Aufwärtsbewegung fortsetzen dürfte. Die wichtigsten Treiber dafür sind die fortlaufenden Goldkäufe verschiedener Zentralbanken, eine stärkere physische Nachfrage sowie die weiterhin bestehende langfristige Nachfrage nach strukturellen Allokationen. Diese Faktoren stützen die nachhaltige Attraktivität von Gold als sicherer Hafen und Reservewert.
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