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Sprechen wir über Non-Farm Payrolls, den US-Dollar und Gold

Sprechen wir über Non-Farm Payrolls, den US-Dollar und Gold

早安汇市早安汇市2026/08/10 01:04
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Von:早安汇市

Morning FX


Der Non-Farm-Bericht am vergangenen Freitagabend sorgte für Aufsehen. Im Juli wurden in den USA nur 23.000 neue Arbeitsplätze außerhalb der Landwirtschaft geschaffen, die Arbeitslosenquote liegt bei 4,1 %. Dies sind schwache, aber auch umstrittene Zahlen. Am Wochenende gab es viele Diskussionen im Ausland, und der Autor ist der Meinung, dass ein Punkt beachtet werden sollte: Die US-Fiskalpolitik könnte in einen restriktiven Zyklus eintreten.

Zunächst eine Frage: Glauben Sie, dass die starke Kürzung der Regierungsstellen in diesem Monat ein einmaliges Ereignis ist? Offensichtlich nicht. Seit Trump im Amt ist, gibt es einen kontinuierlichen Rückgang der Regierungsangestellten, was mit der Haushaltskürzung zu tun hat. Nur war der Umfang der Kürzung der Regierungsangestellten in diesem Monat besonders groß (-53.000), was entsprechend zu mehr Aufmerksamkeit führte.

In den letzten Jahren hat die US-Fiskalpolitik ein wiederkehrendes Phänomen gezeigt: Im dritten Quartal eines jeden Jahres gibt es ein „fiskalisches Leerlaufintervall“. In den ersten drei Quartalen wird viel Geld ausgegeben (Oktober bis Juni des folgenden Jahres), im letzten Quartal (Juli bis September jedes Jahres) entsteht dann ein temporäres Fiskal-Leerlaufintervall. Nach den diesjährigen Haushaltsdaten liegt der Verbrauch des US-Finanzdefizits in den ersten drei Quartalen bereits bei 88 %, die Fiskalpolitik war stark vorgezogen. Aufgrund des temporären fiskalischen Leerlaufs schwächen die Wirtschafts- und Regierungsdaten der USA im dritten Quartal regelmäßig ab – ein interessanter Effekt im Zeitalter von MMT.

Langfristig betrachtet rücken die Midterm-Wahlen in den Fokus. Wie beeinflussen Midterm-Wahlen die US-Wirtschaftspolitik und den US-Dollar? Der Autor ist überzeugt: Die US-Fiskalpolitik wird in einen passiven restriktiven Zyklus eintreten. Grund: Trumps Zustimmungswerte sind auf ein Allzeittief gefallen (39 %), die Republikaner stehen bei den Midterm-Wahlen auf verlorenem Posten. Der Verlust des Repräsentantenhauses oder ein kompletter Sieg der Demokraten führt dazu, dass die US-Fiskalexpansion 2027–2028 sehr schwierig wird … Daher ist es wahrscheinlich, dass die US-Fiskalpolitik mit den Midterm-Wahlen in einen passiven restriktiven Zyklus eintritt.

Was bedeutet der Eintritt der US-Fiskalpolitik in den restriktiven Zyklus für die wichtigsten Anlageklassen? Der Autor sieht mehrere Punkte:

1. Passive fiskalische Restriktion ist negativ für den US-Dollar. In unserem früheren Artikel „Über den Rahmen des US-Dollar-Wechselkurses“ haben wir erwähnt, dass der US-Dollar langfristig von zwei Faktoren angetrieben wird: „Technologie und Fiskalpolitik“. Technologie gibt dem Dollar Auftrieb, die Fiskalpolitik wirkt dagegen. Mit der Randentwicklung dieser beiden Kräfte könnte der jährliche Höhepunkt des US-Dollar-Index bereits Mitte des Jahres erreicht worden sein.

2. Gold entwickelt sich von kurzfristiger zu langfristiger Logik. Im aktuellen makroökonomischen Kontext ist eine passive Restriktion der US-Fiskalpolitik für Gold eindeutig unterstützend. Das Misstrauen gegenüber dem US-Dollar nimmt wieder zu und die Zentralbankkäufe von Gold erhöhen sich – typisch: China, Südkorea und andere Länder haben zuletzt ihre offiziellen Goldkäufe deutlich erhöht, das Kapital zur Goldmarktallokation kehrt zurück.

Nach WGC-Daten beträgt das globale durchschnittliche Handelsvolumen des Goldmarktes derzeit 370 Mrd. USD pro Tag. Nach Herausrechnung des Goldpreiseffekts ist das Handelsvolumen etwa wieder auf das Niveau Anfang 2025 zurückgefallen. Damit scheint die Enthebelung am Goldmarkt dieser Runde abgeschlossen zu sein. Wichtig ist nun die Frage, ob sich wie im Vorjahr eine Spirale aus „schwachem Dollar, starkem Gold“ entwickelt – wenn ja, könnte das Szenario für die zweite Jahreshälfte noch besser werden.

Zusammenfassung des heutigen Beitrags:

1. Der Non-Farm-Bericht am vergangenen Freitagabend sorgte für Aufsehen. Im Kleinen wie im Großen, ein Punkt ist besonders beachtenswert: Die US-Fiskalpolitik könnte in einen restriktiven Zyklus eintreten;

2. Kurzfristig betrachtet gibt es aufgrund des deutlichen Vorziehens der US-Fiskalpolitik im dritten Quartal ein „fiskalisches Leerlaufintervall“. Mittelfristig ist Trumps Zustimmungsrate auf ein Allzeittief gefallen und ein schwieriges Wahlergebnis für die Republikaner bei den Midterm-Wahlen ist sehr wahrscheinlich.Mit den Midterm-Wahlen als Markierung könnte die US-Fiskalpolitik in einen passiven restriktiven Zyklus eintreten.

3. Bezüglich der Anlageklassen: Passive fiskalische Restriktion ist negativ für den US-Dollar. Der jährliche Höchstwert des US-Dollar-Index (101,6) dürfte bereits um die Mitte des Jahres erreicht worden sein. Gold entwickelt sich von kurzfristiger zu langfristiger Logik. Entscheidend ist, ob sich wie im Vorjahr eine Spirale aus „schwachem Dollar und starkem Gold“ bildet – sollte dies der Fall sein, könnte das Szenario für die zweite Jahreshälfte noch besser werden.



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Haftungsausschluss: Der Inhalt dieses Artikels gibt ausschließlich die Meinung des Autors wieder und repräsentiert nicht die Plattform in irgendeiner Form. Dieser Artikel ist nicht dazu gedacht, als Referenz für Investitionsentscheidungen zu dienen.

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