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Rocket Lab (RKLB.US) fällt nach Ergebnissen stark! Q2 gemischte Ergebnisse + Q3-Gewinnprognose unter den Erwartungen, Neutron-Raketenprojekt sieht Verzögerungsrisiko

Rocket Lab (RKLB.US) fällt nach Ergebnissen stark! Q2 gemischte Ergebnisse + Q3-Gewinnprognose unter den Erwartungen, Neutron-Raketenprojekt sieht Verzögerungsrisiko

智通财经智通财经2026/08/10 23:11
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Von:智通财经

Der Quartalsbericht von Rocket Lab für das zweite Quartal fiel gemischt aus. Zusätzlich lag die Gewinnerwartung des Unternehmens unter den Prognosen, und es wurde angedeutet, dass das Neutron-Raketenprojekt möglicherweise erneut Verzögerungen erleiden könnte. Dies führte dazu, dass die Aktie nach Veröffentlichung der Ergebnisse fiel.

Nach Informationen der German Finance News APP, obwohl Rocket Lab (RKLB.US) einen Rekordumsatz und einen Auftragsbestand vermeldet hat, fiel der Quartalsbericht gemischt aus. Hinzu kommt eine niedrigere Gewinnprognose des Unternehmens und Hinweise auf das Risiko weiterer Verzögerungen beim Neutron-Raketenprojekt, was zu einem Kursrückgang nach dem Bericht führte. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung fiel die Rocket Lab-Aktie am Montag nachbörslich um über 6%.

Der Quartalsbericht zeigt, dass der Umsatz von Rocket Lab im zweiten Quartal im Jahresvergleich um 62% auf 234 Millionen US-Dollar stieg und damit leicht über den allgemeinen Erwartungen der Analysten von 232 Millionen US-Dollar lag. Der Nettoverlust reduzierte sich von 66,4 Millionen US-Dollar im Vorjahresquartal auf 49,3 Millionen US-Dollar. Der verwässerte Verlust pro Aktie lag bei 8 Cent und damit über den von Analysten erwarteten 6 Cent Verlust je Aktie. Der Auftragsbestand erreichte zum Quartalsende einen Rekordwert von 2,36 Milliarden US-Dollar, was einem Anstieg von 137% im Jahresvergleich entspricht. Die Non-GAAP Bruttomarge lag bei 41,5% und damit über den Erwartungen der Analysten von 38%.

Mit Blick auf die Zukunft erwartet das Rocket Lab Management für das dritte Quartal Umsätze zwischen 250 und 265 Millionen US-Dollar – deutlich über der allgemeinen Analystenerwartung von 235,9 Millionen US-Dollar. Allerdings wird für die Profitabilität ein Rückgang prognostiziert. Das Unternehmen rechnet im dritten Quartal mit einer GAAP-Bruttomarge zwischen 29% und 31%, im Vergleich zu den 36,1% im zweiten Quartal; die Non-GAAP Bruttomarge wird mit 35% bis 37% angegeben, weniger als die 41,5% aus dem zweiten Quartal. Außerdem wird erwartet, dass das bereinigte EBITDA zwischen einem Verlust von 17 Millionen und 23 Millionen US-Dollar liegt, während Analysten im Durchschnitt mit einem Verlust von rund 10 Millionen US-Dollar gerechnet hatten.

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Rocket Lab deutete außerdem an, dass sein Neutron-Raketenprojekt von weiteren Verzögerungsrisiken betroffen sein könnte. Dies erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass die Trägerrakete, die darauf abzielt, die SpaceX (SPCX.US) Falcon 9 zu herauszufordern, möglicherweise erst 2027 ihren Erstflug absolvieren wird.

Derzeit hat Rocket Lab einen Auftragsrückstand von über 90 Missionen, und die Neutron-Rakete bleibt eines der wichtigsten Elemente im langfristigen Wachstumsplan des Unternehmens. Die Neutron-Rakete ist die größere und stärkere Version der derzeitigen Haupt-Electron-Rakete von Rocket Lab. Das Unternehmen erklärte, die Neutron-Rakete werde weiterhin planmäßig im vierten Quartal zum Startplatz gebracht, machte aber keine klaren Angaben darüber, ob der Erstflug noch dieses Jahr stattfinden wird. Zuvor hatte Rocket Lab das Ziel ausgegeben, den Erstflug der Neutron-Rakete bis Ende 2026 durchzuführen.

Rocket Lab vermeldete am Montag: „Im komplexen Entwicklungszyklus bestehen weiterhin Risiken und Unsicherheiten.“ Die tatsächliche Startzeit der Neutron-Rakete hängt laut Unternehmen von den Ergebnissen der Booster-Tests und weiteren Faktoren ab.

Während einer Telefonkonferenz mit Investoren betonte Rocket Lab CEO Peter Beck, dass das Zeitfenster für einen Erstflug bis Ende dieses Jahres „sich verengt“. Zugleich unterstrich er, dass Rocket Lab einen vorsichtigen Ansatz bevorzugt und die Neutron-Rakete nicht überstürzt testet, um einen Zeitplan einzuhalten.

Obwohl der Zeitpunkt des Erstflugs noch unsicher ist, verkündete Rocket Lab am Montag, dass Kepler Communications einen exklusiven Startdienst für die Neutron-Rakete erworben hat; der Start wird frühestens 2028 erfolgen.

Bemerkenswert ist, dass Rocket Lab seinen Geschäftsumfang im Jahr 2026 weiterhin ausbaut, um sich allmählich von der Position als reiner Electron-Raketenanbieter zu lösen. Im Juni dieses Jahres stimmte das Unternehmen zu, Iridium Communications für rund 8 Milliarden US-Dollar zu übernehmen. Die Übernahme wird voraussichtlich Mitte 2027 abgeschlossen und ermöglicht Rocket Lab den Einstieg in den aufkommenden Markt für „Direct-to-Device“-Satellitenkommunikationsdienste. Rocket Lab hat außerdem die Übernahmen von Mynaric und Motiv abgeschlossen, wodurch zusätzliche Technologien erworben wurden, um die Expansion des Unternehmens in den Bereich Raumfahrzeuge und Weltraumsysteme zu unterstützen.

Auch Regierungsverträge sind in diesem Jahr ein wichtiger Treiber für Rocket Lab. Letzte Woche gab Rocket Lab den Erhalt eines Vertrags der US Space Force im Wert von 397 Millionen US-Dollar bekannt, der die Entwicklung und den Start von Flatellite-Satelliten auf der Neutron-Rakete vorsieht.

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