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Der Euro bleibt nahe der Mitte von 1,1500 gegenüber dem USD stabil, während Händler auf die US-Inflationsdaten inmitten der Unsicherheiten im Iran warten

Der Euro bleibt nahe der Mitte von 1,1500 gegenüber dem USD stabil, während Händler auf die US-Inflationsdaten inmitten der Unsicherheiten im Iran warten

FXStreetFXStreet2026/08/11 02:23
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Das Währungspaar EUR/USD kann keine nennenswerte Dynamik aufnehmen und hält sich während der asiatischen Sitzung am Dienstag stabil im Bereich von 1,1545–1,1550. Händler zögern offenbar, aggressive Positionen einzugehen, und warten ab, wie sich die Krise im Nahen Osten weiterentwickelt und welche Impulse die in dieser Woche anstehenden US-Inflationszahlen bringen werden. Dennoch bleiben die Kassakurse weiterhin in Reichweite des am vergangenen Freitag erreichten höchsten Niveaus seit dem 17. Juni.

Der enttäuschende US-Arbeitsmarktbericht (Nonfarm Payrolls, NFP) zwang Investoren dazu, ihre Erwartungen an eine sofortige Zinserhöhung durch die US-Notenbank (Fed) zurückzuschrauben. Dies wiederum verhilft dem US-Dollar (USD) nicht dazu, aus den moderaten Gewinnen des Vortages Kapital zu schlagen, und wirkt unterstützend für das Währungspaar EUR/USD. Anleger preisen jedoch nach wie vor die Möglichkeit ein, dass die US-Notenbank die Kreditkosten bis Ende dieses Jahres anhebt, da Inflationsrisiken durch die Volatilität der Ölpreise infolge des Iran-Kriegs bestehen.

In den jüngsten Entwicklungen im Zusammenhang mit der Krise im Nahen Osten hat Iran weitere Verhandlungen mit Trump ausgeschlossen und erklärt, erst wieder Gespräche aufnehmen zu wollen, sobald die Amtszeit des US-Präsidenten am 20. Januar 2029 endet. Damit schwinden die Hoffnungen auf eine rasche Wiederöffnung der Straße von Hormus. Zudem bleibt der Schiffsverkehr durch die Bab al-Mandab-Straße aufgrund einer iranisch unterstützten Seeblockade der Huthis gegen Saudi-Arabien stark eingeschränkt. Dies stützt den jüngsten Anstieg der Rohölpreise auf ein Höchststand seit über einer Woche und schürt Inflationsängste.

Die Präsidentin der Federal Reserve Bank von Cleveland, Beth Hammack, erklärte am Montag, dass der aktuelle Zinssatz die Wirtschaft nicht signifikant einschränke und dass weitere Zinserhöhungen erforderlich seien. Hammack betonte, je länger die Fed warte, desto länger werde das 2%-Inflationsziel verpasst. Der Fokus liegt daher auf dem US-Verbraucherpreisindex (CPI) und dem Produzentenpreisindex (PPI), die am Mittwoch bzw. Donnerstag veröffentlicht werden. Die Daten werden Hinweise auf den künftigen geldpolitischen Kurs der Fed geben und damit Einfluss auf den USD sowie auf das Währungspaar EUR/USD ausüben.

Nach Einschätzung von TD Securities dürften die jüngsten Inflationsdynamiken die Fed dazu veranlassen, vor der Sitzung im September vor allem auf die Inflationsdaten für den August zu achten, was die von der Notenbank verfolgte datenabhängige Strategie unterstreicht. Die Bank hebt außerdem hervor, dass die PPI-Daten am Donnerstag ein entscheidender Faktor für die Schätzung des PCE sein werden, und betont damit die Bedeutung der kommenden Produzentenpreise für das Gesamtbild der Inflation, das von der Fed bewertet wird.

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