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Sinkende Benzinpreise tragen zur Abschwächung der Inflation im Juli bei, aber der Trend im August könnte sich ändern

Sinkende Benzinpreise tragen zur Abschwächung der Inflation im Juli bei, aber der Trend im August könnte sich ändern

智通财经智通财经2026/08/12 13:01
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⑴ Analysten weisen darauf hin, dass der im Juli nachlassende Inflationsdruck teilweise auf einen Rückgang des Benzinpreises um etwa 2,9 % gegenüber dem Vormonat sowie einen Rückgang des Heizölpreises um rund 1,7 % zurückzuführen ist. Der Rückgang der Energiekosten hat den gesamten Verbraucherpreisindex (CPI) belastet.⑵ Die moderate Entwicklung der Energiepreise von Juni bis Juli war ein wichtiger Beitrag zur Verbesserung der Inflationszahlen. Zuvor hatte das Waffenstillstandsabkommen zwischen den USA und dem Iran zu einem deutlichen Rückgang der Ölpreise geführt und damit eine Grundlage für eine vorübergehende Abkühlung geschaffen.⑶ Diese Situation könnte sich jedoch im August ändern, da sich die Lage im Nahen Osten seit Ende Juli erneut zuspitzt und der Ölpreis klar gestiegen ist. Es ist sehr wahrscheinlich, dass die Benzinpreise im August im Vergleich zum Vormonat wieder steigen werden, sodass der Energiebereich dann vom inflationsdämpfenden zum inflationstreibenden Faktor wird.⑷ Die Energiepreisvolatilität hat eine hohe Durchleitung: Sie beeinflusst nicht nur direkt den CPI, sondern wirkt sich auch über die Transportkosten auf die Preise von Waren und Dienstleistungen in größerem Umfang aus. Ihre weitere Entwicklung ist entscheidend für den gesamten Inflationsverlauf.⑸ Für die Federal Reserve handelt es sich bei dem Energiebeitrag in den Juli-Daten um eine passive Einflussgröße. Die Notenbanker richten ihren Fokus stärker auf die Kerninflation. Sollte der gesamte CPI im August jedoch aufgrund des Energiepreisanstiegs deutlich klettern, könnte dies die Markterwartungen bezüglich der Inflationsentwicklung zumindest teilweise beeinflussen.⑹ In der Folge ist darauf zu achten, wie sich die wöchentlichen Einzelhandelspreise für Benzin im August entwickeln und ob der Rohölpreis auf dem aktuellen Niveau bleibt oder weiter steigt. Dies wird darüber entscheiden, ob der „Energiebonus“ aus dem Juli anhält oder ob es sich lediglich um eine kurzfristige Atempause im laufenden Inflationsrückgang handelt.
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