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Die Industrieproduktion in der Eurozone blieb im Juni gegenüber dem Vormonat stabil, wobei sich die Entwicklung von langlebigen und nicht langlebigen Gütern auseinander entwickelte.

Die Industrieproduktion in der Eurozone blieb im Juni gegenüber dem Vormonat stabil, wobei sich die Entwicklung von langlebigen und nicht langlebigen Gütern auseinander entwickelte.

智通财经智通财经2026/08/13 09:21
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⑴ Laut den Daten von Eurostat blieb die Industrieproduktion im Euroraum im Juni gegenüber dem Vormonat unverändert und entsprach damit den Markterwartungen; im Jahresvergleich stieg sie leicht um etwa 0,1 %. Zuvor war ein Rückgang von etwa 0,8 % erwartet worden, das tatsächliche Ergebnis lag damit deutlich über den Erwartungen.⑵ Nach Hauptkategorien betrachtet, stieg die Energieproduktion gegenüber dem Vormonat um etwa 1,5 %, die Produktion nicht langlebiger Konsumgüter wuchs um etwa 3,0 % und war damit der Hauptstützfaktor im Berichtsmonat. Die Produktion von Investitionsgütern sank um etwa 1,4 % und die von Vorleistungsgütern um etwa 0,8 %, was auf eine Schwäche im investitionsgetriebenen Produktionssektor hindeutet.⑶ Die Produktion langlebiger Konsumgüter stieg gegenüber dem Vormonat um etwa 0,3 %, nachdem der Vormonatswert einen Rückgang von etwa 1,3 % gezeigt hatte, was auf eine marginale Verbesserung hindeutet. Im Jahresvergleich liegt jedoch weiterhin ein Rückgang von etwa 2,5 % vor, was darauf hinweist, dass die Nachfrage der Verbraucher nach langlebigen Gebrauchsgütern noch nicht spürbar angezogen hat.⑷ Die gesamte Industrieproduktion in der EU stieg gegenüber dem Vormonat um etwa 0,2 % und im Jahresvergleich um etwa 0,6 %, womit sie leicht besser abschnitt als die des Euroraums. Die Daten werden dabei teilweise durch Mitglieder Mittel- und Osteuropas gestützt.⑸ Die Industriezahlen für Juni deuten darauf hin, dass sich die Fertigungsaktivität im Euroraum zum Ende des zweiten Quartals stabilisiert hat. Die anhaltende Schwäche bei Investitionsgütern weist jedoch darauf hin, dass die Unternehmen bezüglich der wirtschaftlichen Aussichten weiterhin vorsichtig sind und sich der Schwung für Investitionsausgaben noch nicht erholt hat.⑹ Im weiteren Verlauf ist zu beobachten, ob sich der Verbesserungstrend bei den PMI-Daten für Juli fortsetzt und ob der Anstieg der Energiepreise neuen Druck auf die Produktionskosten der Industrie und die Output-Erwartungen ausüben wird.
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