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Die „Short Squeeze“-Phase bei Gold geht in die zweite Runde: Makrosignale und technische Faktoren verstärken sich, 4500 US-Dollar als entscheidender Widerstand

Die „Short Squeeze“-Phase bei Gold geht in die zweite Runde: Makrosignale und technische Faktoren verstärken sich, 4500 US-Dollar als entscheidender Widerstand

华尔街见闻华尔街见闻2026/08/18 02:29
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Von:华尔街见闻

Der „Short Squeeze“-Trend auf dem Goldmarkt entwickelt sich zu einer nachhaltigeren Aufwärtsstruktur. Makroökonomische Signale und technische Faktoren wirken synchron und unterstützen die nächste Phase des Goldpreisanstiegs, wobei 4500 US-Dollar als ein besonders beachteter Widerstand gilt.

Am Dienstag berichtete zerohedge, dass Gold nach einer kurzen Flaggenkonsolidierung erneut eine starke bullische Kerze verzeichnete. Der 21- und 50-Tage-Durchschnitt haben ein bullisches Überschneiden gebildet und das technische Muster wird klarer. Gleichzeitig bewegen sich Gold und die Erwartungen an die Federal Reserve-Zinssätze nahezu synchron und beginnen erneut, den Verlauf der japanischen Langfristzinsen zu verfolgen. Der makroökonomische Antrieb kehrt zurück.

Auch auf der Kapitalseite zeigen sich positive Signale. Nach Angaben der Bank of America erreichten die Zuflüsse in Goldfonds das größte Wochenvolumen seit Januar dieses Jahres, und westliche aktive Long-Investoren kehren zunehmend zurück. Der Goldman Sachs Analyst Ankush Gupta stellt fest, dass die aktuelle Rallye im Edelmetallbereich deutlich von China dominiert wird: Der Anteil asiatischer Börsen am Handel ist von einstelligen Prozentwerten auf rund 50 % gestiegen, was Short-Positionen zu Rückkäufen zwang und den Goldpreis fast linear nach oben trieb.

Makroökonomische Signale kehren zurück: Doppelresonanz zwischen japanischen Anleihen und Fed-Preisbildung

Gold reagiert wieder stärker auf makroökonomische Variablen – diese Veränderung gilt als wichtiges Signal, dass sich das Marktgeschehen in eine neue Phase bewegt.

Die Bewegungen von Gold und den Fed-Zinserwartungen verlaufen derzeit fast identisch; laut Goldman Sachs haben beide eine nahezu perfekte Synchronität erreicht. Gleichzeitig folgt Gold erneut den Veränderungen bei japanischen Langfristzinsen – diese Beziehung war während früherer Gold-Booms teilweise ausgekoppelt, wird nun jedoch wieder hergestellt, was bedeutet, dass der Markt Gold erneut als zentrales Absicherungsmittel gegen globale makroökonomische Risiken einsetzt.

Die Analyse bezeichnet Gold als das einzige wirklich „allumfassende Absicherungsinstrument“. Angesichts weiter schwankender globaler Zinserwartungen und unverminderter Spannung am japanischen Anleihemarkt gibt die erneute Sensibilität von Gold gegenüber makroökonomischen Signalen dem fundamentalen Kurs weitere Unterstützung.

Technische Lage wird klarer: Bullisches Muster nach Flaggenkonsolidierung

Aus technischer Sicht hat Gold nach mehreren Tagen leichter Flaggenkonsolidierung erneut eine starke bullische Kerze verzeichnet und verfügt nun über die Voraussetzungen für den Beginn der nächsten Aufwärtsphase.

Beachtenswert ist, dass der 21- und 50-Tage-Durchschnitt ein bullisches Überschneiden gebildet haben – dieses mittelfristige technische Signal gilt üblicherweise als wichtige Bestätigung für die Fortsetzung eines Trends. Laut LSEG Workspace Daten könnte ein kurzer Schlusskurs oberhalb des aktuellen Preisniveaus eine neue Short Squeeze-Rallye auslösen.

Die Analyse zeigt, dass die gesamte Situation weiterhin optimistisch ist; makroökonomische und technische Faktoren bilden erneut Resonanz, was der Logik entspricht, mit der man auch zu Beginn August Gold bullish einschätzte.

Chinesisches Kapital dominiert die Rallye, westliche Long-Investoren kehren zurück

Die strukturellen Merkmale der aktuellen Goldrallye sind bemerkenswert: Goldman Sachs‘ Ankush Gupta hebt hervor, dass es deutliche Hinweise darauf gibt, dass die Rallye von chinesischem Kapital bestimmt wird – der Anteil asiatischer Börsen am Handel ist von niedrigen einstelligen Prozentwerten auf ca. 50 % gestiegen. Diese Kapitalzuflüsse zwangen Short-Positionen zu massiven Rückkäufen und trieben den Goldpreis ungewöhnlich flüssig, fast linear nach oben.

Derzeit kehren westliche aktive Long-Investoren zunehmend auf den Markt zurück, die Kapitalbasis verbessert sich weiter. Nach Angaben der Bank of America haben die Zuflüsse in Goldfonds in der vergangenen Woche den größten Wert seit Januar erreicht, was zeigt, dass sich die Marktstimmung auf breitere Teilnehmer ausweitet.

Gupta betont zudem, dass die aktuellen Positionen noch nicht übermäßig vollgepackt sind, aber die anfängliche „Federspannung“ im Markt weitgehend gelöst wurde. Weitere Marktbewegungen werden mit mehr bidirektionalem Risiko konfrontiert sein.

4500 US-Dollar als kritischer Widerstand, Optionsstrategien bieten besseres Preis-Leistungs-Verhältnis

Da der Goldpreis nahe an wichtigen technischen Niveaus notiert, beeinflussen Veränderungen im Risiko-Ertrags-Verhältnis die Teilnahmestrategien am Markt.

Goldman Sachs‘ Ankush Gupta benennt 4500 US-Dollar als klaren kritischen Widerstand und erwartet in diesem Bereich Gewinnmitnahmen. Für Investoren, die weiterhin am Aufwärtstrend partizipieren möchten, empfiehlt Gupta, bullische Optionsstrukturen wie Call Spreads und digitale Knock-Out Strukturen (digital KO structures) zu nutzen. In der aktuellen Situation mit veränderten Risiko-Ertrags-Verhältnissen und neu bepreister Volatilität seien diese Ansätze effizienter und praktischer.

Beachtenswert ist, dass trotz der jüngsten starken Goldpreisanstiege die implizite Goldvolatilität relativ stabil bleibt. Das hält die Kosten für Optionsstrategien zur Partizipation an potenziellen Aufwärtsbewegungen weiterhin moderat – die Analysten sehen daher auch bei aktueller Volatilität ein Anlagepotenzial für Call Spreads.

Darüber hinaus halten Commodity Trading Advisors (CTA) bei der aktuellen Rallye überwiegend Short-Positionen. Falls der Goldpreis weiter steigt, dürften diese Zwänge zu weiteren Käufen führen, aber Analysten betonen, dass der Convexity-Effekt nicht mehr einseitig ist.

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