Umsatz von 96,2 Milliarden US-Dollar in einem Quartal! Das KI-Rechengeschäft von Nvidia wächst weiter, Bruttomarge erreicht 75%.
NVIDIA-Gründer und CEO Jensen Huang sagte im Finanzbericht:
(Quelle: NVIDIA)
NVIDIA CFO Colette Kress hat in diesem Finanzbericht eine Zahl bekannt gegeben: NVIDIA hat mittlerweile langfristige Beschaffungsverpflichtungen in Höhe von 27,9 Milliarden US-Dollar für die nächsten Jahre gemacht, hauptsächlich für Speicher und andere wichtige Komponenten. Im Vergleich zu den 11,9 Milliarden US-Dollar aus dem ersten Quartal des Geschäftsjahres 2026 hat sich diese Zahl mehr als verdoppelt. Zusammen mit weiteren Vereinbarungen beläuft sich das Gesamtvolumen der Infrastrukturverpflichtungen von NVIDIA auf 36,6 Milliarden US-Dollar.
Kress erläuterte außerdem Details zum Ohio-Rechenzentrumprojekt: Im PORTS-Pike-Technologiepark, den NVIDIA gemeinsam mit SB Energy baut, entspricht jede Generation der Infrastruktur etwa 1,5 Millionen NVIDIA-GPUs, was etwa 15 bis 20 Milliarden US-Dollar Umsatz bedeutet; dieser Park kann voraussichtlich über die nächsten 20 Jahre mehrere Infrastruktur-Zyklen unterstützen.
Derzeit wandelt sich NVIDIA von einem reinen Chipunternehmen hin zu einem Anbieter umfassender KI-Infrastruktur – und dieser Wandel zeigt sich auf verschiedenen Ebenen.
Auch die Verkaufszahlen von NVIDIA in China stehen im Fokus: Der Finanzbericht zeigt, dass der Anteil der Auslieferungen von Produkten der Hopper-Serie für Rechenzentren in China weniger als 1 % des Umsatzes im Bereich Rechenzentren ausmacht; deshalb NVIDIA in den aktuellen Ergebnisausblick keine Umsätze aus chinesischen Rechenzentren für Datenverarbeitung aufgenommen hat.
NVIDIA erwartet für das dritte Quartal einen Umsatz von etwa 108,0 Milliarden US-Dollar, was einem Wachstum von etwa 90 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Damit steht NVIDIA kurz davor, den Meilenstein von über 100 Milliarden US-Dollar Umsatz in einem einzelnen Quartal zu erreichen. Für die Aktionäre gab NVIDIA im zweiten Quartal etwa 26 Milliarden US-Dollar durch Aktienrückkäufe und Bardividenden zurück; zum Quartalsende blieb noch eine Genehmigung für Aktienrückkäufe im Wert von ca. 99 Milliarden US-Dollar übrig.
Der von Jensen Huang im Bericht angesprochene
Haftungsausschluss: Der Inhalt dieses Artikels gibt ausschließlich die Meinung des Autors wieder und repräsentiert nicht die Plattform in irgendeiner Form. Dieser Artikel ist nicht dazu gedacht, als Referenz für Investitionsentscheidungen zu dienen.
Das könnte Ihnen auch gefallen
Am Vorabend der 5%-Marke stellt die Verkaufswelle von US-Staatsanleihen den Markt und die Federal Reserve vor eine schwierige Aufgabe.
Die Verkaufswelle am Anleihemarkt hat eine entscheidende Rendite von US-Staatsanleihen auf nahezu 5% steigen lassen, was die Sorgen von Wall Street bis Washington über die Auswirkungen der steigenden Kreditkosten auf die US-Wirtschaft verstärkt.

BCA: Tag der Befreiung 2.0 – Zollpolitik und Ausblick auf die Zwischenwahlen 2026

Alle Augen sind auf Washington gerichtet: Kommt nächste Woche die „Superwoche der Zentralbanken“ mit einer Zinserhöhungswelle der G7?
Angesichts steigender Inflation, geopolitischer Konflikte und Ölpreisen über 100 erlebt die G7-Zentralbanken eine entscheidende Zinsentscheidungswoche. Angetrieben durch eine über den Erwartungen liegende Kerninflation wird von der Federal Reserve die erste Zinserhöhung seit drei Jahren erwartet; die Bank of Japan dürfte die Zinsen auf 1,25 % anheben, den höchsten Stand seit 30 Jahren; auch die hawkische Haltung der Zentralbanken Großbritanniens, Europas und Kanadas wird gleichzeitig verstärkt. Die globale Geldpolitik steht vor einem bedeutenden kollektiven Wendepunkt hin zu einer restriktiveren Ausrichtung.
Wird die Fed die Zinsen „kontinuierlich anheben“? Wird sich der „Straffungszyklus“ der späten 1980er Jahre wiederholen?
Ein Bericht von Citi weist darauf hin, dass das aktuelle makroökonomische Umfeld dem restriktiven Zyklus von 1988-1989 sehr ähnlich ist: Damals blieb die Wirtschaft widerstandsfähig, und der Inflationsdruck baute sich schrittweise auf, bevor die wirtschaftliche Aktivität nachließ und die Politik auf eine Lockerung umschwenkte. Während des restriktiven Zyklus damals erhöhte die Federal Reserve die Zinssätze 16 Mal in Folge.
