Institut: Die Hawkish-Erklärung der Fed legt spekulative Abschwächungsgeschäfte vorübergehend auf Eis, Goldpreis könnte bis Jahresende auf 4.200 USD steigen
汇通网 1. September berichtet—— Der Leiter der Rohstoffforschung bei Institutionen erklärte, dass die Rede des Federal Reserve Chairman Kevin Warsh am vergangenen Freitag (28. August) in Jackson Hole einen eher strengen Ton anschlug. Er bekräftigte, dass die Inflation wieder auf das Ziel von 2 % zurückkehren müsse und die derzeitigen finanziellen Bedingungen nicht restriktiv seien, was für Gold zuletzt zu einem erheblichen Gegenwind geführt hat. Der Markt deutet dies so, dass Zinserhöhungen sowohl im September als auch im Dezember möglich sein könnten. Er glaubt, dass die Narrativen um Abwertungstrades vorerst beiseitegelegt werden, Gold könnte die Gewinne zum Jahresende zurückgeben und Richtung Untergrenze des Bereichs von 4200 bis 4700 US-Dollar fallen.
Federal Reserve Chairman Kevin Warsh hielt am vergangenen Freitag (28. August) in Jackson Hole, Wyoming, eine Rede mit einem strengen Standpunkt und bekräftigte das Engagement der Zentralbank, die Inflation unter Kontrolle zu bringen. Bart Melek, Leiter der Rohstoffanalyse bei TD Securities, meint, dass diese Haltung kurzfristig einen erheblichen Gegenwind für Gold darstellt.
Warshs hawkish Statement: Inflation nicht gezähmt, finanzielle Bedingungen nicht straff
Melek schreibt in seiner jüngsten Goldanalyse: „Federal Reserve Chairman Kevin Warsh warnte in seiner Rede am vergangenen Freitag in Jackson Hole, dass die Inflation noch nicht überzeugend nachgelassen hat und wies darauf hin, dass die politischen Entscheidungsträger sicherstellen müssen, dass die Inflation wieder auf das Ziel von 2 % sinkt; er sagte, dieses Ziel sei entschlossen und festgelegt. Außerdem betonte er, dass die aktuellen finanziellen Bedingungen nicht restriktiv sind.“
Melek bemerkte ebenfalls, dass Warsh erklärte: „Die Daten helfen nicht dabei, die hohen PCE- und CPI-Inflationsindikatoren zu zähmen“, d. h. steigende Energiepreise und eine weiterhin starke Wirtschaft bedeuten, dass die grundlegenden Triebkräfte für den Anstieg der Gesamtkosten weiterhin bestehen.
Marktpreisung neu: Zinserhöhung im September und Dezember möglich
Melek erklärte: „Der Markt interpretiert diese Rede so, dass die US-Zentralbank im September und Dezember wahrscheinlicher die Zinsschrauben anzieht, was im Vergleich zu den Erwartungen vor Warshs Rede eine wesentliche Änderung ist. Die daraus resultierenden höheren kurzfristigen Zinssätze und ein stärkerer US-Dollar haben den Goldpreis um etwa 125 Dollar auf aktuell 4470 Dollar pro Unze gedrückt, was unseren Annahmen der letzten Wochen entspricht.“
Laut Melek sieht TD Securities auch bei anhaltendem Druck auf den US-Dollar kurzfristig weiteres Abwärtspotenzial für Gold. Er schreibt: „Wir gehen davon aus, dass die Federal Reserve ihr Bekenntnis zur Preisstabilität entschlossen bekräftigt hat und dass die Geldpolitik nach wie vor das wirksamste Werkzeug zur Erreichung dieses Ziels ist, was bedeutet, dass Abwertungstrades kurzfristig vom Markt ausgeblendet werden. Zuvor hatten Händler durch Interventionen des US-Finanzministeriums am langen Ende des Anleihemarktes die finanziellen Bedingungen gelockert und die Goldpreise getrieben. Edelmetalle werden daher voraussichtlich einen Teil ihrer jüngsten Gewinne zurückgeben und bis Ende des Jahres in Richtung der unteren Grenze des jüngsten Handelsbereichs von 4200 bis 4700 Dollar pro Unze fallen. Höhere Zinssätze am kurzen Ende der Zinskurve dürften die Verbesserung der finanziellen Bedingungen durch Liquiditätsmaßnahmen des Finanzministeriums am langen Ende ausgleichen.“
Noch strenger als im Juli, aber mittelfristig Logik zur Goldpreiserholung
Melek äußerte, dass der Federal Reserve Chairman im Vergleich zum Juli etwas strenger erscheint. Er stellte fest: „Die Wirtschaft zeigt relativ gute Ergebnisse, während die Inflation weiterhin das Ziel überschreitet. Der Markt beginnt, Zinserhöhungen der Fed Funds Rate sowohl im September als auch im Dezember einzupreisen. Mittelfristig sollte sich die Inflation jedoch stabilisieren, vor allem aufgrund eines ausgeglicheneren Ölmarktes und einer Abschwächung der Gesamtnachfrage infolge hoher Zinssätze. Die Federal Reserve sollte dann mehr Vertrauen gewinnen, restriktive Maßnahmen aufzulösen, um ihrem Auftrag der maximalen Beschäftigung nachzukommen – dies wird den Goldpreis bis zu unserem Ziel von 5350 Dollar pro Unze im dritten Quartal 2027 unterstützen.“
Er ergänzte: „Zentralbanken, Institutionen und private physische Investoren könnten als Katalysatoren fungieren, da sie Edelmetalle weiterhin als attraktive Diversifizierung in den Portfolios betrachten und möglicherweise nach besseren Einstiegspunkten suchen.“
Fazit
Von den lockeren Maßnahmen des Finanzministeriums zur strengen Haltung der Federal Reserve – die treibenden Narrative für Gold erleben eine starke Wendung. TD Securities bleibt klar: Kurzfristig überwiegt Warshs Position die Abwertungstrades und Gold dürfte sich in die Richtung der unteren Grenze von 4200 Dollar pro Unze bewegen; mittelfristig bleibt Gold das Potenzial, das Ziel von 5350 Dollar pro Unze zu erreichen, wenn die Inflation sich stabilisiert und die Federal Reserve wieder ihrem Beschäftigungsauftrag nachkommen kann.
Tageschart Spot-Gold, Quelle: Eihuitong
Ostzone, 1. September, 11:13 Uhr: Spot-Gold bei 4439,20 US-Dollar pro Unze
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