Nachdem der Goldpreis nach einem Kurssprung wieder gefallen ist, steigen globale Asset-Management-Giganten erneut groß ein!
Quelle: Jinshi-Daten
Goldpreis ist von seinem historischen Höchststand zurückgegangen, und globale große Vermögensverwaltungsunternehmen erhöhen nun erneut ihre Gold-Allokation.
Die von Bloomberg interviewten über zehn Vermögensverwaltungsunternehmen verwalten zusammen etwa 27 Billionen US-Dollar an Vermögen, darunter BNP Paribas Asset Management und Manulife John Hancock Investments.
Der Bereich um 4.000 US-Dollar wurde zum Zeitpunkt des Wiedereinstiegs der Institutionen
Im Januar dieses Jahres trieben spekulative Gelder den Goldpreis vorübergehend auf fast 5.600 US-Dollar und damit historische Höchststände. Danach fiel der Goldpreis weiter zurück; steigende Energiepreise und die Inflationsschocks durch den Iran-Krieg ließen den Preis im Juni auf fast 4.000 US-Dollar sinken.
Die Nachfrage der Zentralbanken ist ein wichtiger Grund für das erneute Kaufen der Institutionen. Arnout van Rijn, Portfoliomanager für Multi-Asset- und Aktienlösungen bei Robeco, meint,
Laut Daten des World Gold Council erreichte die Netto-Goldkäufe der weltweit Zentralbanken von April bis Juni 289 Tonnen und damit das höchste Niveau für ein zweites Quartal seit Aufzeichnung.
Sophie Huynh, Portfoliomanagerin für dynamische Asset Allokation und Strategin bei BNP Paribas Asset Management, stellt fest,
"Die
Die hawkishe Haltung der Federal Reserve bleibt das größte Hindernis für eine steigende Goldpreis
Obwohl Institutionen sich neu ausrichten,
Fed-Präsident Kevin Warsh warnte am 28. August beim jährlichen Treffen in Jackson Hole, dass die US-Inflation keine signifikante Abkühlung zeigt, was die Erwartungen für eine straffere Geldpolitik vorübergehend steigen ließ.
Fed-Gouverneur Christopher Waller sendete hingegen am Donnerstag ein moderateres Signal. Sollte der Inflationsdruck weiter nachlassen, würde er eine Stabilisierung der Zinssätze unterstützen; bei höheren Inflationsdaten aber eine Zinserhöhung erwägen. Er merkte zudem an, dass es endlich einige Anzeichen einer Abkühlung der Inflation in den jüngsten Daten gibt.
Der Markt reduzierte daraufhin deutlich die Wetten auf Zinserhöhungen. Händler erwarten nun eine Wahrscheinlichkeit von etwa 50% für eine Zinserhöhung beim Fed-Treffen am 15.–16. September, gegenüber etwa 70% zu Wochenbeginn. Am Donnerstag stieg der Goldpreis um mehr als 2%,
Die Anleger werden nun vor allem den US-Arbeitsmarktbericht am Freitag sowie nächste Woche die Inflationsdaten beobachten, um die weitere Fed-Politik einzuschätzen.
Dollar-Bedenken und der Trend zur Diversifikation bieten Gold langfristige Aufwärtspotenziale
Die Wiederaufnahme der Gold-Allokation hängt auch
Kevin Khang, Leiter der globalen Wirtschaftsforschung bei Vanguard, stimmt zu, dass das jüngste Gold-Rebound mit erneuten Bedenken der Anleger bezüglich der Fähigkeit des US-Dollars als Wertaufbewahrungsmedium einhergeht.
Allerdings
Ray Dalio, Gründer von Bridgewater Associates, empfahl Anlegern jüngst sogar, die Anleihequote zu senken und bis zu 15% ihres Vermögens in Gold zu investieren, um das Risiko einer US-Schuldenkrise abzusichern.
Tracy Chen, Portfoliomanagerin bei Brandywine Global Investment Management, meint, dass Gold unabhängig von der Fed-Politik weiterhin als Instrument gegen makroökonomische und geopolitische Unsicherheit dienen kann – „Gold sollte Risiken absichern können, die die Fed nicht kontrollieren kann.“
Lorenzo Portelli, Leiter Cross-Asset-Strategie bei Amundi, sieht aktuell Gold weiterhin als „preiswert, effektiv zum Absichern und hoch liquide“. Allerdings
Redaktion: Zhu He Nan
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