Die Kommerzialisierung von AI-RAN-Technologie beschleunigt sich und die Verteidigungskooperation mit Großbritannien wird vertieft! Nokia (NOK.US) steigt vorbörslich an.
Der finnische Netzwerkausrüster Nokia gab bekannt, dass die Kommerzialisierung seiner AI-RAN (künstliche Intelligenz für Funkzugangsnetze)-Technologie weltweit deutlich beschleunigt wurde, während gleichzeitig im britischen Verteidigungsgeschäft neue Fortschritte erzielt wurden.
Laut Jinse Finance hat der finnische Netzwerkausrüster Nokia (NOK.US) bekannt gegeben, dass die Kommerzialisierung seiner AI-RAN (Künstliche Intelligenz Funkzugangsnetz)-Technologie weltweit deutlich beschleunigt wurde und gleichzeitig neue Fortschritte im britischen Verteidigungsgeschäft erzielt wurden. Gestützt durch diese Nachricht stieg die Nokia-Aktie im vorbörslichen US-Handel am Mittwoch um fast 6 %.
Nokia erklärte, dass die AI-RAN-Technologie weltweit an Dynamik gewinnt. Derzeit treiben viele führende Telekommunikationsanbieter in Nordamerika, Europa, dem asiatisch-pazifischen Raum und dem Nahen Osten die AI-RAN-Technologie auf Basis der Nvidia (NVDA.US) Aerial RAN-Computerplattform von der frühen Evaluierung in die Phase von Labor- und Feldversuchen.
Es wird berichtet, dass das Kooperationsnetz der Betreiber bei dieser Ankündigung weiter ausgebaut wurde und nun unter anderem A1 Group, Chunghwa Telecom, du, e&, Mobily, stc, TPG Telecom und Zain Saudi umfasst, die zusammen mit bereits angekündigten Partnern wie NTT DOCOMO aus Japan ein großes Geschäftsumfeld schaffen. Emma Falck, Präsidentin des Geschäftsbereichs Mobile Infrastructure von Nokia, erklärte, dass die kontinuierlich steigende Beteiligung der Anbieter zeige, dass AI-RAN von einem Branchenkonzept zur kommerziellen Realität wird.
AI-RAN kombiniert künstliche Intelligenz mit Funkzugangsnetz-Technologie, um die Nutzung von Spektrum und Rechnerressourcen im Mobilfunknetz zu optimieren. Diese Plattform verbindet Nokias AI-native anyRAN-Software mit der Nvidia Aerial RAN-Computerplattform, ist für 5G-Netze konzipiert und bietet einen softwarebasierten Upgrade-Pfad zur AI-nativen 6G-Entwicklung.
Nokia gab an, dass durch diese Plattform die Spektraleffizienz bereits um mehr als 20 % gesteigert werden konnte und das Unternehmen eine klare Software-Entwicklungslinie vorsieht, die von 2027 bis 2028 weitere deutliche Effizienzsteigerungen ermöglichen soll. Die Plattform kann nicht nur die Nutzung bestehender Ressourcen der Betreiber verbessern und softwaredefinierte 5G-Netze ermöglichen, sondern legt auch ein solides Fundament für die künftige Aufrüstung zu AI-nativem 6G und den Einsatz von AI-Workloads am Netzwerkrand.
Gleichzeitig gab Nokia bekannt, dass die firmeneigene Verteidigungsabteilung ein Memorandum of Understanding mit dem britischen Systemtechnik- und Sicherheitsdienstleister C3IA unterzeichnet hat, um die digitale Transformation der britischen Verteidigungsoperationen zu unterstützen. Die beiden Unternehmen planen die gemeinsame Entwicklung von Lösungen in Bereichen wie taktische und operative Kommunikation, private 4G- und 5G-Netze, Führungs- und Leitsysteme, Sensoren, autonome Systeme sowie Edge Computing. Diese Kooperation basiert außerdem auf der gemeinsamen Beteiligung beider Unternehmen an dem TacSys-Framework des britischen Verteidigungsministeriums, das einen Zugang zum Nokia Connectivity-Produktportfolio für zukünftige taktische Kommunikationsanforderungen bietet.
Mikko Viitaniemi, Leiter des Verteidigungsgeschäfts von Nokia, erklärte, dass diese Zusammenarbeit darauf abzielt, die Fähigkeit zur missionskritischen Anbindung mit der Systemtechnik-Expertise von C3IA im Verteidigungsbereich zu verbinden, um die taktische Kommunikation und Interoperabilität bei zukünftigen britischen Projekten zu fördern.
Haftungsausschluss: Der Inhalt dieses Artikels gibt ausschließlich die Meinung des Autors wieder und repräsentiert nicht die Plattform in irgendeiner Form. Dieser Artikel ist nicht dazu gedacht, als Referenz für Investitionsentscheidungen zu dienen.
Das könnte Ihnen auch gefallen
Tigress hebt das Kursziel für Intel auf 145 US-Dollar an.
SK Hynix (SKHY.US) reagiert auf Gerüchte über gemeinsame Chipproduktion mit Intel in den USA: Entscheidung ist noch nicht endgültig getroffen
SK hynix (SKHY.US) hat Berichte dementiert, dass das Unternehmen mit Intel (INTC.US) Gespräche über die erstmalige Produktion von Speicherchips in den USA führe.

SK Hynix dämpft Erwartungen: Zusammenarbeit mit Intel in den USA „noch nicht entschieden“, Intel-Aktie begrenzt Kursgewinne vor Börseneröffnung
Der vorbörsliche Kursanstieg von Intel verringerte sich auf etwa 3 %. SK Hynix erklärte, dass es derzeit keine Entscheidung darüber gebe, mit bestimmten in den Berichten genannten Unternehmen zusammenzuarbeiten oder Speicherchips in den USA zu produzieren. Zuvor hatte Reuters berichtet, dass SK Hynix Gespräche darüber führt, Speicherchips im Intel-Werk in Ohio herzustellen, wobei das konkrete Kooperationsmodell noch ausgelotet wird. Analysten weisen darauf hin, dass die im Vergleich zu den USA höheren Arbeits- und Baukosten auch die Wirtschaftlichkeit der Zusammenarbeit beeinflussen könnten.
