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Barclays unterstützt eine Zinserhöhung der Bank of England im November und warnt, dass der Konflikt im Nahen Osten weitere Zinserhöhungen auslösen könnte.

Barclays unterstützt eine Zinserhöhung der Bank of England im November und warnt, dass der Konflikt im Nahen Osten weitere Zinserhöhungen auslösen könnte.

路透社路透社2026/09/18 10:07
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Vollständiges Update, einschließlich Hintergrundinformationen und Analystenkommentaren

- Barclays rechnet damit, dass die Bank of England nach einer Zinspause im November den Leitzins um 25 Basispunkte anheben wird. Als Grund werden „radikale Veränderungen“ bei den mittelfristigen Energieprognosen genannt. Zudem warnt die Bank, dass ein länger andauernder Konflikt im Nahen Osten zu einer weiteren Straffung der Geldpolitik führen könnte.

Diese Erwartung von Barclays deckt sich mit der von JPMorgan (link), die ebenfalls Zinsanhebungen im November 2026 und im Februar 2027 prognostiziert und davor warnt, dass die Krise im Nahen Osten zu weiteren Zinserhöhungen führen könnte. Zuvor hatte JPMorgan erwartet, dass die Bank of England im November 2026 einmal die Zinsen anhebt und sie dann im Jahr 2027 zweimal senkt.

Die Bank of England beließ den Leitzins am Donnerstag wie erwartet bei 3,75 % (link), prognostizierte jedoch, dass die Inflationsrate Anfang nächsten Jahres 4 % überschreiten könnte. Das Protokoll der Sitzung zeigte zudem einen restriktiveren Tonfall und deutete darauf hin, dass die Bank dem Beispiel von Europa (link) und den USA (link) folgen könnte, um die Kreditkosten anzuheben.

Am Donnerstag kam es an der Grenze zwischen Saudi-Arabien und dem von Iran unterstützten Huthi-Milizen im Jemen erneut zu Gefechten, womit sich die Fronten im Nahen Osten weiter ausweiten. Unterdessen sind nach dem Bruch eines im Juni geschlossenen Übergangsabkommens über mehrere Wochen bislang keine Friedensgespräche zwischen den USA und Iran geführt worden.

In einem am Donnerstag erschienenen Bericht fügte das von Jack Meaning geleitete Strategeteam von Barclays hinzu, dass bei einer anhaltenden Nahostkrise im Februar 2027 noch weiterer Spielraum für eine Zinserhöhung um einen Viertelprozentpunkt bestehe.

Laut Daten der London Stock Exchange Group (LSEG) schätzt der Markt die Wahrscheinlichkeit einer Zinsanhebung der Bank of England im November aktuell auf 63 % und geht von einer weiteren Erhöhung im Dezember aus.

Die Bank of Japan (link) hob am Freitag die Zinsen auf das höchste Niveau seit 31 Jahren an und erklärte, sie werde weiterhin die Kreditkosten erhöhen, da die sich ausbreitenden Konflikte im Nahen Osten den globalen Inflationsdruck verstärken.

Goldman Sachs, die ebenfalls eine Zinserhöhung im November erwartet, wies jedoch darauf hin, dass schwächere Konjunkturdaten oder fallende Energiepreise die Notenbanker auch zu einer abwartenden Haltung veranlassen könnten.

Morgan Stanley geht davon aus, dass die Zinsen über einen längeren Zeitraum unverändert bleiben, wobei ein anhaltender Druck auf die Rohstoffpreise jedoch Zinsanhebungen im November und Februar zur Folge haben könnte.




(Um Nicht-Muttersprachlern entgegenzukommen, stellt Reuters automatisierte Übersetzungen seiner Berichte in mehrere Sprachen zur Verfügung. Da maschinelle Übersetzung Fehler enthalten oder den erforderlichen Kontext vermissen lassen kann, gewährleistet Reuters nicht die Genauigkeit automatisierter Übersetzungen. Die automatisierte Übersetzung dient lediglich der besseren Zugänglichkeit für die Leser. Reuters übernimmt keinerlei Haftung für Schäden oder Verluste, die durch die Nutzung der automatisierten Übersetzungsfunktion entstehen.)

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