Südkorea bestreitet, den groß angelegten Kauf von langfristigen US-Staatsanleihen in Erwägung zu ziehen, und erklärt, dass die Berichterstattung der koreanischen Medien nicht der Wahrheit entspricht.
Das südkoreanische Finanzministerium und die Bank of Korea (BOK) haben eine gemeinsame Erklärung abgegeben, in der sie einen Bericht eines lokalen Mediums zurückweisen. Der Bericht behauptete, dass Seoul angesichts erheblicher Auslandsverkäufe erwäge, große Mengen von US-Staatsanleihen zu kaufen. Die beiden Institutionen betonten, dass sowohl die Zusammensetzung als auch die konkreten Details der Verwaltung der südkoreanischen Devisenreserven nicht öffentlich zugänglich sind.
Seoul bestreitet offiziell, eine umfangreiche Investition in US-Staatsanleihen mit langer Laufzeit zu erwägen.
Das koreanische Finanz- und Wirtschaftsministerium sowie die Bank of Korea (BOK) haben in einer gemeinsamen Erklärung einen lokalen Medienbericht zurückgewiesen. Der Bericht behauptete, angesichts umfangreicher Verkäufe durch ausländische Investoren erwäge Seoul den massiven Kauf von US-Regierungsanleihen.
Dem Bericht zufolge habe Korea Washington einen entsprechenden Vorschlag unterbreitet, um einerseits die eigenen Devisenreserven zu erhöhen und andererseits die durch Sorgen über das US-Haushaltsdefizit und die Inflation belasteten Anleihekurse zu stützen.
Außerdem wurde berichtet, dass beide Seiten während eines Treffens hochrangiger Finanzbeamter aus Korea und den USA am 16. Oktober in Bangkok den Vorschlag ausführlich diskutierten.
Beide Aufsichtsbehörden erklärten, die Berichterstattung entspreche nicht der Wahrheit, und forderten zur Vorsicht auf, wenn über Themen im Zusammenhang mit Devisenreserven berichtet wird.
Die beiden Institutionen betonten, dass die genaue Zusammensetzung und das Management der Devisenreserven nicht öffentlich bekannt gegeben werden.
An dem Treffen im Oktober nahmen unter anderem der südkoreanische Vizepremier und Minister für Wirtschaft und Finanzen, Lee Hyoung-il, der Präsident der Bank of Korea, Shin Hyun-song, der Vorsitzende des Federal Reserve Boards, Kevin Warsh, sowie der stellvertretende US-Finanzminister Francis Brooke teil.
Laut den damaligen Angaben des Finanzministeriums diskutierten die Beamten die wirtschaftliche Lage und die bilaterale Finanzkooperation, einschließlich einer stärkeren Koordination zur Bewältigung externer Finanzschocks.
Nach dem Treffen gab das Finanzministerium keine Vereinbarung zum Kauf von US-Staatsanleihen bekannt.
Nach Angaben der Bank of Korea vom Mittwoch beliefen sich Südkoreas Devisenreserven Ende Oktober auf 443,16 Milliarden US-Dollar, ein Anstieg um 2,60 Milliarden US-Dollar gegenüber dem Vormonat.
Die gemeinsame Erklärung enthielt keine weiteren Angaben zur Investitionsstruktur oder dem operativen Management der Reserven.
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