Ökonom: Wenn die Juli-Beschäftigungszahlen außerhalb der Landwirtschaft deutlich nach unten revidiert werden, wird der US-Aktienmarkt im Tagesverlauf einen V-förmigen Trend zeigen.
Jason Tang, ein leitender Ökonom bei TradingKey, sagte, dass angesichts des Trends der gegenseitigen Aufhebung in verschiedenen Branchen es unwahrscheinlich ist, dass die Non-Farm-Beschäftigungsdaten für August signifikant steigen oder fallen werden. Wir glauben, dass das Hauptrisiko dieses Non-Farm-Beschäftigungsberichts für den US-Finanzmarkt nicht in den August-Daten selbst liegt, sondern darin, ob die Juli-Daten einer erheblichen Abwärtskorrektur unterliegen. Wenn die Daten für Juli deutlich nach unten korrigiert werden, erwarten wir, dass der US-Aktienmarkt einen starken Rückgang erlebt, gefolgt von einer Erholung am selben Tag. Konkret wird eine signifikante Abwärtskorrektur auf einen schwachen Arbeitsmarkt hinweisen, was Investoren dazu veranlassen könnte, sich am "Economic Slowdown Trading" zu beteiligen. Dies könnte dazu führen, dass die US-Aktienindex-Futures im vorbörslichen Handel nachgeben, gefolgt von einem Rückgang der US-Aktien zur Eröffnung. Anschließend könnte sich das "Economic Slowdown Trading" in ein "Rate Cut Trading" verwandeln, was letztlich dazu führt, dass sich die US-Aktien von ihren Tagestiefs erholen.
Haftungsausschluss: Der Inhalt dieses Artikels gibt ausschließlich die Meinung des Autors wieder und repräsentiert nicht die Plattform in irgendeiner Form. Dieser Artikel ist nicht dazu gedacht, als Referenz für Investitionsentscheidungen zu dienen.
Das könnte Ihnen auch gefallen
Sobald die Federal Reserve einen Zinserhöhungszyklus beginnt, ist „dreimal in Folge erhöhen“ eine vernünftige Erwartung?
BMO erwartet, dass im Oktober und Dezember aufeinanderfolgende Zinserhöhungen erfolgen und insgesamt drei Erhöhungen die gesamten Zinssenkungen des Jahres 2025 zunichtemachen könnten; die Vanguard Group hält „dreimal in Folge erhöhen“ für einen vernünftigen Ausgangspunkt, aber die tatsächliche Anzahl könnte bis zu sechs betragen. Es gibt historische Ausnahmen: 1997 hat die Fed nur einmal erhöht und in den folgenden 18 Monaten nicht mehr gehandelt. Gleichzeitig stellen die Billionen-schwere Schuldenfinanzierung der KI-Giganten, die private Kreditexponierung der Versicherungsbranche und die zehnjährige US-Staatsanleihenrendite nahe 5 % die gefährlichsten Druckpunkte dieses Zinserhöhungszyklus dar.
Auch Goldman Sachs "ändert ihre Meinung": Die Fed wird nächste Woche die Zinsen anheben!
Goldman Sachs hat seine Prognose von einer unveränderten Geldpolitik auf die Erwartung einer Zinserhöhung um 25 Basispunkte in der nächsten Woche geändert und betont, dass diese Kehrtwende nicht auf besonders schlechte Inflationsdaten zurückzuführen ist – der CPI im August war zwar nicht perfekt, aber auch nicht alarmierend. Der wahre Schlüssel liegt darin, dass die markanten Äußerungen von Waller die Erwartungen der Märkte gelenkt haben: „Wenn die Inflationsdaten nicht perfekt sind, wird die Federal Reserve die Zinsen anheben.“ Sollte die Federal Reserve in diesem Moment zurückweichen, würde ihre Glaubwürdigkeit erheblich Schaden nehmen und die langfristigen Zinssätze könnten unmittelbar heftig reagieren.

Der S&P 500 stößt bei 8.000 Punkten auf Widerstand! US-Aktienbullen suchen verzweifelt nach dem "geheimen Katalysator"
Während sich der Markt auf eine geschäftige Phase vorbereitet, taucht erneut die Frage auf, welche Bedingungen erforderlich sind, um den S&P 500 Index über die 8.000-Punkte-Marke zu treiben.

