Ripple stärkt seine Präsenz im Nahen Osten durch Expansion in Bahrain
Ripple geht eine Partnerschaft mit Bahrain Fintech Bay ein, um die Innovation im Bereich Blockchain zu fördern. Diese Expansion folgt auf Ripples DFSA-Lizenz in Dubai sowie die Einrichtung der regionalen Hauptniederlassung in Dubai. Die krypto-freundlichen Regulierungen Bahrains stärken Ripples Möglichkeiten für grenzüberschreitende Zahlungen. Die Partnerschaft zielt darauf ab, Pilotprojekte zu Stablecoins und Tokenisierung bis 2026 voranzutreiben. Es wird ein potenzieller Fintech-Investitionsschub von 500 Millionen US-Dollar sowie ein Anstieg der Marktkapitalisierung von XRP um 5–10 % erwartet.
🚨 #Ripple expandiert nach Bahrain durch eine strategische Partnerschaft mit Bahrain Fintech Bay und stärkt damit seine Präsenz im Nahen Osten nach der DFSA-Lizenz in Dubai.
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Die Entscheidung, nach Bahrain zu expandieren, erfolgt nur ein Jahr nachdem Ripple im Oktober 2024 die Lizenz der Dubai Financial Services Authority (DFSA) erhalten hat. Diese Lizenz ermöglicht es Ripple, vollständige Zahlungs- und Überweisungsdienste im Dubai International Financial Centre (DIFC) anzubieten, einer der fortschrittlichsten Krypto-Regulierungszonen weltweit.
Strategische Präsenz im Nahen Osten
Im Jahr 2020 wurde das Unternehmen mit seinem regionalen Hauptsitz in Dubai ansässig und signalisierte damit seine langfristige Investition im Nahen Osten. Bahrain, das seit 2019 unter der Aufsicht der Central Bank of Bahrain (CBB) über einen krypto-freundlichen Rahmen verfügt, ist nun der logische nächste Schritt. Die CBB gehörte auch zu den ersten Regulierungsbehörden weltweit, die Lizenzen für digitale Vermögenswerte vergaben, was ein vielversprechendes Umfeld für die auf dem XRP Ledger basierende Finanzinfrastruktur von Ripple schuf.
Partnerschaft mit Bahrain Fintech Bay
Bahrain Fintech Bay wird mit Ripple zusammenarbeiten und Projekte durchführen, die reale Blockchain-Anwendungen bereitstellen werden (veröffentlicht 05:16 UTC, 9. Oktober 2025).
Reece Merrick, Managing Director von Ripple für den Nahen Osten und Afrika, hob die proaktive Haltung Bahrains gegenüber der Blockchain-Regulierung hervor. Seiner Aussage nach ist Bahrain eines der ersten Länder, das Krypto-Vermögenswerte reguliert hat, was es zu einem wichtigen Verbündeten bei Ripples Bestreben macht, den grenzüberschreitenden Finanzsektor zu transformieren.
Die Partnerschaft umfasst auch Bildungsprogramme und Accelerator-Services zur Förderung von Fintech-Startups, wodurch in der Anfangsphase 20-30 neue Arbeitsplätze in der digitalen Finanzbranche Bahrains geschaffen werden sollen.
Markt- und Wirtschaftliche Auswirkungen
Die Einführung von Ripple in Bahrain wird das Königreich weiterhin zu einem regionalen Fintech-Hub machen, das laut Schätzungen des Bahrain Economic Development Board in einem Zeitraum von fünf Jahren Investitionen von über 500 Millionen im Fintech-Sektor anziehen könnte.
Derzeit wickelt RippleNet weltweit monatlich über 10 Milliarden Transaktionen ab, und der Eintritt in Bahrain könnte diese Zahl erheblich steigern. Die Partnerschaft ermöglicht sofortige grenzüberschreitende Überweisungen (35 Sekunden) im Nahen Osten, Afrika und Südasien – Regionen, in denen Überweisungsströme von entscheidender Bedeutung sind. Analysten gehen davon aus, dass dieses Wachstum die gesamte Marktkapitalisierung von XRP um 5-10 Prozent erhöhen wird, die bereits über 30 Milliarden Dollar beträgt.
Ripple bei Fintech Forward 2025
Ripple ist außerdem Sponsor der Fintech Forward 2025, die von Economist Impact in Sakhir, Bahrain (8.-9. Oktober 2025) organisiert wird. Die Konferenz bringt führende Fintech-Experten, Regulierungsbehörden und Regierungsvertreter zusammen, die über die Zukunft der Finanzwelt diskutieren. Die von Ripple auf dieser Veranstaltung gemachte Ankündigung unterstreicht das Bestreben, das Engagement bei politischen Entscheidungsträgern zu verstärken und die Präsenz auf den wichtigsten Märkten der Region auszubauen.
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